Papst veröffentlicht 40.000-Wort-Enzyklika zu KI: „KI entwaffnen"
Die Enzyklika „Magnifica Humanitas" — sinngemäß „Herrliche Menschheit" — von Papst Leo warnt, KI müsse vom „Wettrüsten", von monopolistischer Kontrolle und von geopolitischen Dominanzwettläufen befreit werden. Sie mahnt, dass KI-Begleitung das Verlangen der Menschen nach echter Verbindung untergraben könne, und stellt fest, dass KI-Labore „nur ein begrenztes Verständnis ihrer eigentlichen Funktionsweise" besäßen. Ein Anthropic-Mitgründer sprach bei der Vorstellung und räumte öffentlich ein, dass kommerzieller Druck mit dem richtigen Handeln in Konflikt stehe.
Warum es wichtig ist
Das Eintreten des Vatikans in den KI-Governance-Diskurs in diesem Ausmaß — und Anthropics sichtbare Annäherung daran — signalisiert eine Ausweitung der Legitimitätsdebatte rund um KI über technische und regulatorische Kreise hinaus. Der implizite Open-Source-Impuls der Enzyklika und ihre Forderung nach KI als „Gemeingut" werden internationale Politikgespräche prägen.