Kanadischer Datenschutzhüter: OpenAI verstieß beim ChatGPT-Training gegen Datenschutzrecht
Der kanadische Datenschutzbeauftragte hat Feststellungen veröffentlicht, wonach OpenAI beim Aufbau des ursprünglichen ChatGPT-Modells gegen kanadisches Datenschutzrecht verstoßen hat. Die Untersuchung konzentriert sich auf Datenerhebung und -nutzung in der Trainingsphase des Modells. Mit diesem Befund reiht sich Kanada in die wachsende Zahl von Regulatoren ein, die Datenschutzrahmen aktiv auf das Training von KI-Modellen anwenden — nicht nur auf deren Einsatz.
Warum das relevant ist
Eine formale regulatorische Feststellung — keine bloße Beschwerde oder laufende Untersuchung — schafft einen Präzedenzfall für Durchsetzungsmaßnahmen und stärkt laufende rechtliche Auseinandersetzungen um KI-Trainingsdaten in Europa und den USA. Sie signalisiert, dass kanadisches Datenschutzrecht unmittelbar gegen KI-Trainingspipelines durchgesetzt wird.