Meta hat Llama 4 als Open-Source-Software veröffentlicht und setzt damit seine Strategie fort, leistungsstarke Sprachmodelle der breiteren Entwicklergemeinschaft zugänglich zu machen. Die Veröffentlichung umfasst drei Modellgrößen (8B, 70B und 405B Parameter) mit einem einheitlichen Kontextfenster von zwei Millionen Token.

Das herausragende Merkmal ist das, was Meta „natives Context Engineering" nennt — eine Reihe integrierter Primitive für strukturiertes Kontextmanagement, die zuvor externe Frameworks erforderten. Diese Primitive übernehmen Retrieval, Speicherverwaltung und Tool-Kontext direkt innerhalb der Modellarchitektur.

Die Lizenzierung bleibt permissiver als bei den meisten „Open-Source"-LLM-Lizenzen, mit spezifischen Klauseln zur kommerziellen Nutzung, die Llama 4 für den Enterprise-Einsatz ohne komplexe rechtliche Einschränkungen tatsächlich nutzbar machen.

Was das bedeutet: Die Lücke zwischen proprietären und Open-Source-LLM-Fähigkeiten verengt sich weiter. Llama 4s Zwei-Millionen-Token-Kontextfenster und natives Context Engineering bringen es für viele Enterprise-Anwendungsfälle in Reichweite von GPT-5.1 und Claude Enterprise — zu null Lizenzkosten.