Bristol Myers Squibb steigert Medikamentenproduktion mit KI um 40 Prozent
Bristol Myers Squibb meldete rund 40 % Volumenwachstum in der Medikamentenproduktion in seinem Werk in Massachusetts – sowohl im Bereich der klinischen Studienzulieferung als auch in der kommerziellen Fertigung –, zurückzuführen auf KI-gestützte Prozessoptimierung. Das Werk wurde als Vorzeigeprojekt innerhalb der US-amerikanischen Fertigungskapazität hervorgehoben.
Einordnung
Ein Produktionszuwachs von 40 % in einem Großpharmawerk durch KI-Optimierung zählt zu den höchsten bislang veröffentlichten Produktivitätssteigerungen im Bereich KI für Fertigungsprozesse. Damit verschiebt sich die KI-in-Pharma-Diskussion von der Medikamentenentwicklung zur Fertigungsskalierung – eine weniger diskutierte, wirtschaftlich jedoch bedeutsame Anwendung mit direkten Implikationen für die Medikamentenverfügbarkeit und die Resilienz der Lieferkette.